Scannen von Belegen

Belege scannen und Versanddatensätze erzeugen

Das Versandmodul ruft aufgrund einer gescannten oder manuell eingegebenen Belegnummer (z.B. 2017-10232) die Lieferanschrift des zugehörigen Beleges auf und übergibt diese nach Drücken eines Buttons aus der rechten Leiste an das Versandprogramm des entsprechenden Paketdienstleisters.

Um den Beleg zu scannen, muss ein Barcode auf dem Lieferschein vorhanden sein. Dieser Barcode wird durch eine Anpassung des Print-Addins im Belegkopf (oder über Appdesigner) des Lieferscheins oder Packzettels (Bericht: rptVKSubKopfLieferschein) eingebaut.

Was wird im Barcode codiert?

Grundsätzlich bestehen zwei Möglichkeiten. Sie können entweder die Belegnummer codieren, also beispielsweise 2017-10232, oder einen speziellen Code, der auch den Mandanten und die Information, ob ein Einkaufs- oder Verkaufsbeleg vorliegt, enthalten kann.

Wenn Sie „nur“ die Belegnummer codieren, ist keine Mandantenauswahl möglich. D.h. dies funktioniert nur, solange sich die Belegnummernkreise unterschiedlicher Mandanten nicht überschneiden.

Aufbau des Barcodes

Das Versandmodul erkennt einen Barcode wie folgt:

  • Voraussetzung: Es wird ein alphanumerischer Barcodetyp verwendet, z.B. Code 39 Barcode (z.B. durch Schriftart 3OF9 oder FREE3OF9
  • Variante A: Sie codieren die Belegnummer, z.B. 2016-123456
  • Variante B: Sie verwenden einen speziellen mit folgendem Aufbau:
    $M + Mandantennummer + $I + Beleg-ID (BelID as KHKVKBelege/EKBelege)
    Beispiel:   Mandant 3, Beleg-ID 153   –>  Im Barcode wird  $M$I153  codiert.

Das kann einfach dadurch erfolgen, dass der Ausdruck    *$M1$I153*   in der Schriftart Free3of9  im Belegkopf eines Lieferscheins oder Packzettels in einem Textfeld dargestellt wird.

Um einen Einkaufsbeleg zu kennzeichnen, ergänzen Sie den Barcode um den Ausdruck „$E“.
Beispiel: $M1$153$E  würde den Einkaufsbeleg der BelID 153 im Mandanten 1 öffnen.

 

Programmstart mit Angabe von Parametern

Wenn Sie eine eigene Applikation oder ein Addin verwenden, das automatisiert Belegaufkleber erzeugen soll, können Sie das Versandmodul auch aus einer anderen Anwendung heraus aufrufen. In diesem Fall erfolgt eine Übergabe des Datensatzes in eine Datei automatisch und das Versandmodul beendet sich anschließend selbst wieder.

Dies geschieht durch Aufruf der „EXE“ und der Angabe von Startparametern – ein Beispiel finden Sie weiter unten.

Zulässige Parameter sind:

  • $M Mandant
  • $I BelID
  • $D Versanddienst; derzeit: UPS, DPD, DHL
  • $V  Versandart (z.B. Express, Standard, Nachnahme)
  • $A  Anzahl Pakete
  • $Gn Gewicht, z.B. 3,1 für 3,1 kg (Kommagetrennt). n steht für die Paketnummer, also beispielsweise 1 für Paket 1

Beispiel:  icPaketversand.exe /$M1$I25$A1$DUPS$VNachnahme$G11,5$I134,50

Hierdurch wird ein Paketschein für UPS exportiert:

  • $M1  Mandant 1
  • $I25   BelID 25
  • $DUPS  Versanddienst: UPS
  • $VNachnahme  Versandart  Nachnahme

Optionale Parameter:

  • $A1   Anzahl Pakete: 1
    > wird keine Angabe gemacht, wird 1 Paket angenommen
  • $G11,5   Gewicht von Paket 1: 1,5 kg
    > wir keine Angabe gemacht, so wird das Gewicht aus dem Beleg übernommen
  • $I134,50  Inkassobetrag 135,50
    > wir keine Angabe gemacht, so wird der Bruttobetrag aus dem Beleg übernommen, und sofern die Versandart eine Nachnahme ist, wird der Betrag als Inkassobetrag übergeben