Schreibweise von Kunden- und Adressdaten

Beim Import von Aufträgen über die Multi-Shop-Schnittstelle werden Namen und Wörter in der Anschrift mit einem Großbuchstaben am Anfang und Kleinbuchstaben im Rest des Wortes dargestellt, auch wenn der Kunde  seinen Namen und seine Anschrift anders angegeben hat.

Beispiel: MUSTERMANN GmbH  wird in Mustermann GmbH umgewandelt.

Warum tritt dieser Effekt auf?

Im Standardfall wird eine Schreibkorrektur durchgeführt, um Tippfehler zu bereinigen. Auch Franzosen schreiben ihren Nachnamen üblicherweise komplett in Großbuchstaben, manchen Kunden schreiben alles in Kleinbuchstaben. Die Schreibkorrektur ändert jedes Wort in der Anschrift, das nicht ein Trennwort ist (und, oder, zu usw.), so  dass der erste Buchstabe groß und alle weiteren klein geschrieben werden.
Wenn das nicht erwünscht ist, kann man den Parameter SCHREIBKORREKTURINAKTIV = Ja setzen, dann bleibt alles so erhalten, wie es der Kunde eingegeben hat.

Mengeneingabe nur in bestimmten Staffeln

Sie möchte bestimmte Produkte nur in bestimmten Mengenstaffeln, z.B. 40er-weise abgeben?

Mit Shopware und der Multi-Shop-Schnittstelle ist dies kein Problem.

Shopware verwendet dabei zwei Felder, die beide befüllt werden müssen: Mindestabnahme und Staffelung.

Die Mindestabnahme legt die Menge fest, die mindestens bestellt werden muss. Im nachfolgenden Beispiel sollten dies 40 Stück sein.

Die Staffelung legt die Menge fest, die gebündelt bestellt werden kann.

Beispiel: Sie möchten nur 40er weise verkaufen. Legen Sie als Mindestabnahme 40 und als Staffelung 40 fest.

Im Shop sieht das dann so aus:

Sie können diese Einstellung im Shopware Backend oder in der Sage 100 im Bereich „Shopware Spezialfelder“ festlegen.

Im Backend finden Sie die Felder im Artikelstamm:

Und in der Multi-Shop-Schnittstelle sind die Felder im Bereich „Shopware Spezialfelder“ im Register Grundlagen:

Sobald Sie einen so konfigurierten Artikel hochladen, wird er nur noch in den eingestellten Staffeln angeboten.

Die Sage 100 bietet diese Einstellung nicht an, jedoch könnte man das Feld „Verpackungsmenge“ dafür verwenden.

Wenn Sie einen Datenbanktrigger benötigen, der bei Änderung des Feldes „Verpackungsmenge“ im Artikelstamm automatisch die beiden Felder für Shopware mit den gleichen Mengen befüllt, wenden Sie sich bitte an unseren Support. Wir erstellen Ihnen gerne einen solchen Trigger und unterstützen Sie bei der Einrichtung in Ihrer Datenbank.

Kommunikationskomponenten aktualisieren

Die Multi-Shop-Schnittstelle verwendet zur Kommunikation mit Ihrem Shop sogenannte „DLLs“. DLLs sind nichts anderes als Programme, die bestimmte Funktionen zur Unterstützung enthalten. 

Vor einigen Jahren zeichnete sich ab, dass die Internetadressen (IP4-Adressen) bald aufgebraucht sein würden. Als technische Lösung wurde daher ein Verfahren „SNI“ entwickelt. Bereits im Frühjahr 2018 haben Provider begonnen, auf „SNI“ umzustellen.

Wer unsere Schnittstelle ab Juli 2018 erworben hat, hat bereits neueste Technologie. Wer aber eine ältere Version einsetzt, sollte prüfen, ob die neuesten DLLs installiert sind.

Vorgehensweise zum Tausch der DLLs

Um SNI nutzen zu können, ersetzen Sie bitte auf allen Sage Clients, auf denen die Multi-Shop-Schnittstelle installiert ist, nachfolgend genannten beiden Dateien.

Hinweis: Die Sage 100 / Office Line muss dazu beendet sein; auf einem Terminalserver von allen Benutzern!

Die neuen Versionen der Dateien laden Sie zunächst hier herunter. Nachfolgende ZIP Datei enthält beide Dateien.

https://support.intellicon.de/wp-content/uploads/dll-tauschen.zip

Die „alten“ Dateien auf Ihrem System befinden sich im Verzeichnis

c:\windows\syswow64

(bei alten Windows-32 Betriebssystemen im c:\windows\system32)

Folgende Dateien müssen getauscht werden:

  • wodHttp.dll
  • icWebComm.dll

Die alten Versionen erkennen Sie daran, dass das Änderungsdatum zu alt ist (älter als Juni 2018, je nach Alter der Installation auch aus 2009 oder davor):

Spaltenbreiten in Berichten einstellen

Bei der Sage 100 / Office Line kann es vorkommen, dass die Schlüsselfelder in Berichten abgeschnitten werden. So ist z.B. die Artikelnummer, wenn Sie längere Nummern verwenden, nicht komplett sichtbar.

Die Spaltenbreiten lassen sich sehr einfach verändern, in dem Sie die gewünschte Breite unter Einstellungen – Mandant – Berichtseinstellungen eintragen.

Klicken Sie in der Taskleiste oben in der Gruppe „Warenwirtschaft“ auf „Mandant“. Im sich öffnenden Fenster wählen Sie das Register „Berichtskonfiguration“.

Hinweis Ein Zoll entspricht ca. 2,5 cm.

Tipp: GB statt UK bei Bestellungen aus Großbritannien

Beim Import von Aufträgen aus einem Webshop wird als Länderkennzeichen (abhängig vom Shop) „UK“ (United Kingdom) für England übermittelt.

Je nach Einstellung in Ihrer Sage 100 möchten Sie aber möglicherweise „GB“ (Großbritannien) verwenden.

Tragen Sie dazu auf Datenbankebene folgende Zeile in die Tabelle iceCommTransform ein:

Ersetzen Sie dabei die „900“ im gezeigten Screen durch die von Ihnen verwendete Mandantennummer.

Den Eintrag können Sie alternativ auch durch Ausführen eines SQL Scriptes erstellen:

INSERT INTO iceCommTransform (Mandant, Transferart, Klasse, Feld, Richtung, BasisWert, Zielwert) VALUES (900, ‚*‘, ‚*‘, ‚Land‘, 1, ‚UK‘, ‚GB‘)

Umgekehrt können Sie durch Löschen des Eintrags den vorherigen zustand wieder herstellen.

Wollen Sie genau umgekehrt „UK“ verwenden, tauschen Sie einfach die Einträge in Basiswert und Zielwert, oder führen Sie dieses Script aus:

INSERT INTO iceCommTransform (Mandant, Transferart, Klasse, Feld, Richtung, BasisWert, Zielwert) VALUES (900, ‚*‘, ‚*‘, ‚Land‘, 1, ‚GB‘, ‚UK‘)

Den Eintrag löschen können Sie durch dieses Script:

DELETE FROM iceCommTransform  Where Mandant = 900 and Transferart = ‚*‘ and Klasse = ‚*‘ and Feld = ‚Land‘ and Richtung = 1 and Basiswert IN (‚UK‘,’GB‘)

Hinweis: In der Auftragsliste beim Belegimport steht noch der „alte“ Wert; erst bei der Übernahme in einen Sage Beleg wird der Wert entsprechend den Einstellungen ersetzt und das gewünschte Land übernommen.

Für Fragen oder Unterstützung steht Ihnen wie immer unser Supportteam gerne zur Verfügung.

Abweichende Rechnungsadresse festlegen

Mit der Sage 100 können Sie für einen Beleg eine abweichende Rechnungsadresse festlegen.

Diese wird, sofern sie sich von der Auftraggeberadresse unterscheidet, beim Rechnungsdruck in das Adressfeld gedruckt.

Die Adresse ist manuell bearbeitbar, sofern sich die gewählte Kundennummer von der Auftraggeber-Kundennummer unterscheidet.

Sind beide Kundennummern identisch, so kann die Rechnungsanschrift manuell nicht geändert werden.

Falls Sie bei jedem Beleg individuelle Rechnungsanschriften erfassen müssen,verwenden Sie einfach eine Kundennummer zur Erfassung des Auftrags und eine abweichende Kundennummer für die Rechnung.

Shopware: Konfiguratortyp wählbar

Eine neue Funktion macht den Shopware-Shop schöner: Der Konfiguratortyp bei Varianten ist nun in der Multi-Shop-Schnittstelle wählbar.
Zur Auswahl stehen drei Optionen: Standard, Auswahl und Bild.

Im Shop selbst sieht die Auswahl dann so aus:
Bei Einstellung „Auswahl“:

Bei Einstellung „Bild“

Die Einstellung „Standard“ zeigt den Typ an, der im Parameter „KONFIGURATORTYP“ bei den Shop-Parametern hinterlegt ist. Damit muss dann nicht bei jedem Artikel festgelegt werden, wie die Varianten im Shop dargestellt werden sollen, sondern die bevorzugte Version wird bei der Einstellung „Standard“ verwendet.

Multi-Shop-Schnittstelle mit AppDesigner Unterstützung

Ab sofort liefern wir mit der Multi-Shop-Schnittstelle auch eine Datei mit AppDesigner Metadaten aus, die die AppDesigner Version (bzw. zunächst erste Funktionen) der Multi-Shop-Schnittstelle enthält.

Die Datei  106062337.intelliconMSS.metadata  ist im ZIP-File der Multi-Shop-Schnittstelle enthalten und bietet zunächst die Möglichkeit, die Funktionen Webshop-Artikel und eComm Profile auch aus den neuen Stammdatenformularen der Sage 100 aufzurufen.

Weitere Funktionen folgen Anfang 2019. Bis Ende 2020 wir die Multi-Shop-Schnittstelle komplett über die Oberfläche des AppDesigners zur Verfügung stehen.

Der AppDesigner ist die Plattform, auf die sich Sage bei der Weiterentwicklung der Sage 100 konzentriert. Sie ist die Basis zukünftiger Programmversionen. Das innovative Konzept hat uns überzeugt, daher wollen wir die Benutzeroberfläche nach und nach auf AppDesigner umstellen.

Der AppDesigner bietet die Möglichkeit, schnell Änderungen und Verbesserungen umzusetzen. Daher freuen wir uns über Ihre Vorschläge, wie die Schnittstelle noch besser werden kann.

Zeichencodierungsproblem bei deutschen Umlauten

Hintergrund:

Im Internet wird meistens der Zeichensatz „UTF-8“ verwendet, durch den deutsche Sonderzeichen, aber auch andere Schriftarten (z.B. kyrillische Schrift) dargestellt werden können.  Die Sage 100 / Sage Office Line verarbeitet jedoch nur den reduzierten Windows-Zeichensatz. Demzufolge müssen Daten, die heruntergeladen werden (z.B. Adressen in Aufträgen) konvertiert werden.

In manchen Fällen treten dabei Probleme auf – es gibt zwei Fälle: „Zu viel konvertiert“ (doppelt) oder „zu wenig“ konvertiert (nicht konvertiert).

Wie Sie die Fälle unterscheiden und Abhilfe schaffen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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