Webshopartikel Register Varianten

Es gibt 2 Möglichkeiten, Varianten zu erstellen:

  1. Sie verfügen über das Zusatzmodul Sage Varianten. Dann übernehmen Sie in üblicher Weise den Grundartikel als Webshopartikel. Nach dem Upload dieses Artikels stehen dessen Varianten automatisch als Webshopartikel zur Verfügung und können dort in gewohnter Weise bearbeitet werden.
  2. Sie haben den „Vaterartikel“ und die jeweiligen „Kindartikel“ als separate Sage-Artikel angelegt. Diese übernehmen Sie alle als Webshopartikel und ordnen sie dort auf folgende Weise zu:1. Im Vaterartikel definieren Sie die Merkmale (Dimensionen) Ihrer Varianten:

3. In den Kindartikeln tragen Sie die Eigenschaften Ihrer Merkmale/Dimensionen ein und weisen ihnen über die entsprechende Schaltfläche den Vaterartikel zu. Im Ergebnis sieht es dann so aus:

 

Wurde eine manuelle Zuordnung falsch vorgenommen, kann der Vaterartikel über die gleichnamige Schaltfläche wieder entfernt werden. War der Artikel bereits hochgeladen, dann unbedingt vorher „Artikel-Aktionen\Artikel im ausgewählten Shop online löschen“ ausführen!

Beim Upload beachten: Es muss immer nur der Vaterartikel hochgeladen werden, er nimmt die Kindartikel automatisch mit.

Der Kindartikel mit der kleinsten ID wird automatisch der Vorauswahl-Artikel im (Shopware-)Shop. Bei manueller Variantenanlage sollte man diesen Wunschartikel also als ersten als Webshopartikel übernehmen, damit bekommt er die niedrigste ID.

Artikel-Varianten

Die Schnittstelle unterstützt sowohl die Nutzung der Sage 100-eigenen Varianten als auch die Simulation von Varianten über spezielle Varianten Vater-Artikel.

Mit Sage 100 Variantenmodul

Bei Nutzung der Sage 100 Varianten brauchen Sie shopseitig je nach Shop (OXID, xtCommerce) keine Vorarbeit zu leisten. Im Falle des Magento müssen im Webshop spezielle Vorarbeiten getroffen werden.

Lesen die hier die Anleitung zur Nutzung der Sage 100 Varianten

Manuelle Variantenzuordnung

Die Sage 100 bringt bei Einsatz des Variantenmoduls einige Einschränkungen mit sich. So sind beispielsweise einige Felder wie „Meldebestand“ auf Artikel- und nicht auf Variantenebene definiert. Das bedeutet, dass ein sinnvoller Einsatz der Sage 100 Einkaufsdisposition nicht möglich ist.

Daher entschließen sich viele Unternehmen, gerade im Bereich Textilien dazu, Varianten jeweils als einzelne Artikel anzulegen und auf die Variantenfunktionalität in der Sage 100 zu verzichten.

Lesen sie hier die Anleitung zur manuellen Variantenzuordnung

Zusammenfassung zu Varianten

Ob durch Sage 100 Varianten oder Einzelartikel: Varianten werden in der Multi-Shop-Schnittstelle durch jeweils einen Artikel pro Ausprägung dargestellt, die einem gemeinsamen Vaterartikel zugeordnet sind.

Bei den manuellen Varianten müssen die Ausprägungen angegeben werden, damit der Shop eine Auswahl der gewünschten Variante anbieten kann.

Die genannte Vorgehensweise erscheint zunächst etwas aufwändig, ermöglicht aber, für jede Variante eigene Details einschließlich Bilder zu hinterlegen.

Die Vorgehensweise kann analog auch bei mehreren Varianten (manuell oder Sage 100-Varianten) eingesetzt werden. Hier werden in den Feldern „Variantenname“ und „Variantenbezeichnung“ die einzelnen Dimensionen durch Pipe-Zeichen (|) voneinander getrennt.